Johnny Guitar
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Johnny Guitar in der Isolation!

Wieder einmal habe ich das Gefühl in einer Geisterstadt zu leben. Langsam aber sicher hat sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Freunde, die am Wochenende in der Nähe sind und Zeit haben auf nahezu null dezimiert. Und wenn man nicht selbst gerade mal etwas auf die Beine stellt, dann endet in den meisten Fällen der Samstagabend allein zu Hause. Denn dass jemand anderes mit einer Idee für die Wochenendplanung auf mich zu kommt (bzw. auf Henning und mich) ist äußerst selten geworden. Ganz schön deprimierend. Auch dass meine Geburtstagsparty, die riesig hätte werden können am Ende auf vier Personen hinauslief (mich eingeschlossen). Das war allerdings auch zum Teil meine Schuld, weil ich wie im vorherigen Eintrag beschrieben nicht mehr viel neben Arbeit und Schule auf die Kette kriege und somit schlichtweg versäumt habe, einige wichtige Leute rechtzeitig einzuladen. Beim nächsten mal gibts schriftliche Einladungskarten und wöchentliche Erinnerungen.

Mal sehen, ob es nächsten Samstag mit der geplanten Session/Hausparty funktioniert. Ich werde mich einfach noch mehr darum bemühen und noch weniger erwarten als bisher.
19.2.11 21:05


Johnny Guitar vernachlässigt Lästigkeiten!

Komisch, ich habe das Gefühl, dass ich mein Leben entgegen meiner Erwartungen besser auf die Reihe bekommen habe, als mein Alltag noch völlig unstrukturiert war und ich eigentlich mehr oder weniger in den Tag hinein gelebt habe. Erst in diesem Jahr fange ich so allmählich an, etwas Ordnung zu schaffen. Ich räume auf, was mitunter seit Ende Juli 2010 - also kurz vor Ausbildungsbeginn - in den Ecken herumliegt. Man kann fast genau das Datum bestimmen, an dem ich meinen Ordnungssinn und meine Motivation zu Hause etwas zu tun über Bord geworfen habe. Reste von Garten Jam, Frankreich-Reise und Omas Teich zeugten noch bis zum Jahreswechsel davon. Zum Glück hatte ich jetzt lange Urlaub, um einiges auf Vordermann zu bringen.

Am 29.01. spiele ich mit meinen beiden Bands, "Kontrollers" und "The Me and the Others" bei der Werkschau der Musikinitiative im Bürgerhaus in Schortens. Los geht es ab 19:30 Uhr und der Eintritt kostet 5 Euro.

Desweiteren ist unser (Kontrollers) Album "Selbst" jetzt zunächst einmal in einer abgespeckten Version hier hier für lau erhältlich! Viel Spaß!
23.1.11 21:24


Johnny Guitar wird ein Speditions-Roboter!

Ist das schööön! Schon nachmittags um 16 Uhr hungrig, müde aber glücklich nach Hause zu kommen und das leckere Essen von Mutti aufzuwärmen und gemütlich ohne Zeitdruck zu essen.
Das sind Dinge, über ich mich im Moment mit am meisten freuen kann. Seit Anfang August bin ich nun in der Ausbildung.
Gleich in der ersten Woche war ich elendig krank, bin aber natürlich trotzdem zur Arbeit gegangen und saß dann halt mit über 38 Grad Fieber im Büro.

Der erstmalige Weg zur Berufsschule im mir fast völlig fremden Oldenburg war eine regennasse Katastrophenkombination aus völliger Orientierungslosigkeit, beschlagener Windschutzscheibe und defektem Heckscheibenwischer. Mittlerweile kenne ich aber den Weg, meine Klasse ist super und der Unterricht macht hin und wieder sogar Spaß.

Meine tägliche Arbeitszeit geht momentan von 13 Uhr bis ich fertig bin. Ich muss ziemlich viel allein auf die Reihe kriegen und war daher gestern bzw. heute zum Beispiel erst um Mitternacht wieder zu Hause. Und um 6 Uhr musste ich heute wieder aufstehen und zur Berufsschule. So müde stand ich bisher selten auf einem Volleyballfeld.

Was soll's. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich den Job irgendwann perfekt und beherrsche und dann schneller fertig bin und ich hoffe mein Chef tut das auch nicht. Es ist ja immerhin erst die dritte Woche.
18.8.10 18:13


Johnny Guitar über Musik, Partys und das Leben auf der Straße!

In so einem ausgefüllten Sommermonat wie dem Juli bleibt kaum Zeit zum Schreiben von Einträgen. Jetzt nehme ich sie mir einfach. Ich bin gestern etwas früher als erwartet von einer sechstägigen Reise zurückgekehrt und habe noch bis morgennachmittag Sturmfrei.
Vor einer Woche steckten Till und ich gerade mitten in den letzten Vorbereitungen für die zweite Auflage des Garten Jam Festivals, welches dann am Nachmittag startete. (Gar nicht so einfach eine ereignisreiche Woche später ein Resümee zu verfassen!) Auf jeden Fall war das Festival auf ganzer Linie ein voller Erfolg! Sowohl die Vorbereitungen als auch der Ablauf liefen wie erwartet reibungslos ab Wir haben viel gejammt, Freunde nach langer Zeit wiedergetroffen, es gab genug zu essen und zu trinken und am Ende noch einen Auftritt der Kontrollers. Selbst die Nachbarn haben sich nicht beschwert, sondern feierten bei meinen Eltern vorn auf der Auffahrt mit und lauschten der Musik. Auch die Polizei schaute für ein paar Minuten vorbei. Allerdings brauchen sie sehr lange um uns zu suchen und als sie eintrafen, war die Live-Musik schon längst vorbei. Pech gehabt! Auf der GartenJam-Homepage gibt es sicher auch bald die Fotos zu diesem Ereignis zu sehen.

Am Sonntag nach dem Garten Jam wurde es dann spätestens nach dem Mittagessen hektisch. Wir brauchten ungefähr von morgens um 9 bis nachmittags um 14 Uhr, um alles aufzuräumen. Mein Zug nach Osnabrück ging um 15:30 Uhr und ich hatte natürlich nach keine Zeit gehabt, zu packen. Meine Eltern waren dazu noch beschäftigt, ihre Sachen für den Urlaub zu packen. Schließlich setzten sie mich noch rechtzeitig mit ihrem Wohnwagengespann am Bahnhof ab.
Nach meiner Ankunft in Osnabrück bei meinem Onkel lief es erstmal entspannt ab. Grillen, Bierchen trinken, quatschen und Gitarre spielen bei bestem Sonnenschein im Garten.

Am nächsten morgen sollte dann die Tour mit dem LKW starten. Die Spedition für die mein Onkel fährt, schickt tagtäglich Lastwagen nach Frankreich und zurück.
Aus vorübergehendem Mangel an Aufträgen war dann aber schon nach ein paar kleinen Touren durch den die nähere Umgebung von Osna Montagmittag erstmal Schluss. Dafür startete dann die nächste Frankreichtour Dienstagnacht um halb eins (nach geschieterten Versuchen, vorzuschlafen). Auf einem Rastplatz in Belgien konnten wir dann ca. 45 Minuten schlafen bevor es dann bis zum nächsten Abend mit der Fahrerei weiterging. Das Alltagsleben eines Fernfahrers richtet
sich immer nach den Lenk- und Ruhezeiten sowie seiner Schichtzeit, die er ebenfalls nicht überschreiten darf. Das habe ich spätestens in dieser vergangenen Woche gemerkt. Es wird geschlafen wenn reine Fahrzeit sowie die gesamte Arbeitszeit vorüber sind. Egal ob man nun gerade auf einem luxuriösen Autohof, einem kleinen Parkplatz oder an einer zugemüllten, heruntergekommenen Ecke irgendwo in einem französischen Kaff zum Stehen kommt.

Trotzdem oder gerade deshalb hat mir diese Woche richtig viel Spaß gemacht. Man weiß nie, wohin einen die Disponenten als nächstes schicken, was einen hinter der nächsten Kurve oder an der nächsten Verladerampe erwartet. Wir haben ca. 2000 Kilometer zurückgelegt (was vergleichsweise wenig ist in dieser auftragsarmen Zeit) und haben uns dabei sowohl bei Sonnenschein durch enge Straßen in gemütlichen französischen Städtchen als auch im Regen vollbeladen bergab durch den Harz geschlängelt. Und wir sind natürlich auch über schlechte belgische Autobahnen gepoltert. Die Ausblicke, die sich einem teilweise in den zu durchfahrenen Landschaften bieten, erinnern dabei eher an Urlaub als auch an Arbeit. Ich finde, für fünf Tage waren das schon eine ganze Menge erstaunlicher Kontraste. In einem Moment sitzt man bei einer Pause auf einem französischen Rasthof in der Sonne, trinkt seinen Kaffee und isst sein Croissant und in einem anderem Moment steht man mit den Füßen in tiefen Pfützen und verzurrt 23 Tonnen Dachziegel auf dem Auflieger im verregneten Harz.

Wenn ich jetzt in ein paar Tagen meine Ausbildung zum Speditionskaufmann anfange, wo ich ja fast auschließlich vom Büro aus arbeiten werde, dann weiß ich zumindest, wie schwer die Fahrer da draußen es haben, wenn ihre Lenkzeit abgelaufen ist und sie auf den Rasthöfen keine Parkplätze mehr für die Nacht finden oder wenn sie sich verspäten, weil sie an einer Ladestelle drei Stunden auf die Verladung warten mussten.

Ich hatte gehofft, es würde dieses Bild von der alten Fernfahrer-Romantik a là "Auf Achse" mit Abenteuer und Freiheit auch heute noch geben aber befürchtet, dass die Arbeit als heutzutage für die Fahrer nur noch Stress bedeutet. Jetzt fühle ich mich in meinen Befürchtungen bestätigt aber bin auch beruhigt, dass es durchaus auch sehr angenehme Tage in diesem Beruf geben kann.
24.7.10 11:41


Johnny Guitar swingt mit flauschigen Flussquellbibern!

Punkrock statt Fußball: Während am Mittwoch in Südafrika Klose und Co. für Deutschland kicken, spielt meine Punkband "Kontrollers" zusammen mit zwei anderen Bands zum Vergnügen der Konzertbesucher, die trotzdem den Weg in den Schortenser Pferdestall finden. Unter "Links" gibt es JETZT auch den Link zu unserer Band-Homepage Das ganze läuft unter dem Motto "School's Out", daher der Termin unter der Woche - dann ist nämlich das jetzige Schuljahr vorbei.

Für mich ist das letzte Schuljahr schon seit einem Jahr vorbei, in dem ich mitunter als Aushilfsgärtner und Bühnenhelfer beschäftigt war. Weil das auf Dauer natürlich auch nicht das Wahre ist, werde ich voraussichtlich schon bald ein FSJ beginnen. Oder doch eine Aubildung? Eines von beiden aber mit Sicherheit! Eine Zusage von einer Jugendhilfe-Einrichtung hab ich schonmal. Dort würde ich dann mein FSJ in einer Wohngruppe ableisten, in der ich kürzlich auch schon zur Hospitation war. Für nur einen Nachmittag war das bereits eine sehr interessante Erfahrung. Außerdem würde ich dann die meiste Zeit des Jahres in einer WG nahe der Wohngruppe mit anderen FSJern zusammen wohnen. Das könnte spannend werden...

Bevor das alles anfängt, kommt natürlich noch wie jedes Jahr um diese Zeit (?!) der Sommer. Und damit auch das GartenJam-Festival Der Juli ist wie immer vollgestopft mit Feiern und Festivals: das Wochenende an der Jade, mein Bruders Geburtstagsparty, GartenJam, Omas Teich. Ich freu mich drauf.

Jetzt freu ich mich auf den Besuch, der gleich kommt. Bis gestern war ich noch ein fiebriger Schleimklumpen, aber die Erkältung (die ich mir mal wieder auf dem tückischen Accumer Friedhof eingefangen habe) scheint überwunden zu sein. Es wird also wieder Zeit für ein Bier.
19.6.10 19:11


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